Bestimmung des Drehmoments innerhalb eines Getriebezugs

Das letzte Mal haben wir ein Beispiel gegeben, in dem ein Elektromotor über ein Getriebe mit einer Drehmaschine verbunden ist. Heute werden wir die in diesem Getriebe vorhandenen Zahlenwerte nehmen und sie mit der Drehmomentverhältnisgleichung verbinden, mit der wir in den letzten Blogs gearbeitet haben.

In der folgenden Abbildung übt der Elektromotor ein Drehmoment von 200 Zoll-Pfund auf das Antriebsrad aus. Der Durchmesser des Teilkreises des Antriebsrads beträgt 6 Zoll, während der Durchmesser des Teilkreises des angetriebenen Zahnrads 8 Zoll beträgt. Durch frühere Labortests wurde festgestellt, dass für die Drehmaschine, die wir verwenden werden, ein Drehmoment von mindestens 275 Zoll-Pfund erforderlich ist, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Wird der unten gezeigte Getriebezug diese Anforderung erfüllen?

Berechnungen des Getriebemomentes

Zunächst eine Überprüfung der Drehmomentverhältnisgleichung:

T.einer ÷ T.zwei = D.einer ÷ D.zwei

Jetzt machen wir Zahlen. T.einer entspricht 200 Pfund pro Zoll, Reeiner gleich 3 Zoll (Teilungsradius entspricht Teilungsdurchmesser geteilt durch zwei) und Rezwei entspricht 4 Zoll. Dies gibt uns:

(200 Zoll Pfund) ÷ T.zwei = (3 Zoll) ÷ (4 Zoll)

T.zwei = (200 Zoll Pfund) ÷ (0,75) = 266,67 Zoll Pfund

Bietet der hier vorgestellte Getriebezug also genug Drehmoment, um die Drehmaschine richtig anzutreiben? Nein, er macht es nicht. Es bietet nur 266,67 Zoll Pfund, nicht die erforderlichen 275 Zoll Pfund Drehmoment.

Das nächste Mal werden wir sehen, wie Zahnradgrößen innerhalb eines Getriebezugs manipuliert werden, um eine bestimmte Drehmomentanforderung zu erfüllen.

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